INNENSTADT NEU DENKEN: STADTMARKETING TRAUN HOLT FRISCHE IMPULSE AUS MÜNCHEN

©Stadtmarketing Traun

Beim 35. Internationalen Citymanagement und Stadtmarketing Kongress 2026 in München sammelte das Stadtmarketing Traun wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der eigenen Innenstadt. Geschäftsführer Andreas Protil nutzte die Gelegenheit, um sich mit Fachleuten auszutauschen und neue Ansätze für ein zukunftsfähiges Citymanagement mitzunehmen.


Vertreter:innen aus Österreich, Deutschland, Belgien und der Schweiz diskutierten in zahlreichen Keynotes aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze. Im Zentrum stand die Frage, wie sich Innenstädte nachhaltig transformieren lassen.

Ein klares Ergebnis zog sich durch den gesamten Kongresstag: Die Aufenthaltsqualität entscheidet maßgeblich über die Attraktivität von Stadtzentren. Begrünte Flächen, Zugang zu Wasser sowie ausreichend Schattenmöglichkeiten gewinnen besonders in den Sommermonaten an Bedeutung. Gleichzeitig sorgen Events und Veranstaltungen für die nötige Frequenz und sind ausschlaggebend für die Belebung der Innenstädte.

Veränderung braucht Beteiligung und Identifikation
Ein weiterer zentraler Punkt: Transformation gelingt nur mit Akzeptanz. Veränderungen sollten gemeinsam mit den betroffenen Akteur:innen entwickelt werden. Die Identifikation mit der eigenen Stadt spielt dabei auch eine große Rolle.

Neue Nutzungskonzepte rücken in den Vordergrund
Der klassische Einzelhandel bleibt ein wichtiger Bestandteil der Innenstadt, verliert jedoch zunehmend seine Rolle als alleiniger Frequenzbringer. Stattdessen gewinnen alternative Nutzungskonzepte an Bedeutung. Besonders gefragt sind Angebote mit klaren Alleinstellungsmerkmalen und auch sogenannte „dritte Orte“ – Räume der Begegnung neben dem eigenen Zuhause und dem Arbeitsplatz.

Blick über den Tellerrand
„Der Kongress hat gezeigt, wie wichtig es ist, über den eigenen Horizont hinauszuschauen. Andere Städte liefern wertvolle Good- und Best-Practice-Beispiele und Inspiration. Nur so bleiben wir am Puls der Zeit und können die besten Lösungen für Traun entwickeln“, betont Andreas Protil.