Klima- und Modellregion Traun-Kremstal
Die Kunst der kleinen Schritte
Die Kunst der kleinen Schritte
Keine Abhängigkeit mehr von teuren Erdölimporten, keine Angst mehr vor Gaskrisen – stattdessen saubere Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie aus der Region. Die österreichischen Klima- und Energie-Modellregionen verfolgen als „Orte von morgen“ genau dieses Ziel. Die langfristige Vision: 100 % Ausstieg aus fossiler Energie.
Mittlerweile gibt es 130 Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) in
ganz Österreich. Die KEMs sind Vorbilder im regionalen Klimaschutz und demonstrieren, wie dieser auf lokaler Ebene umgesetzt werden kann.
2024 gründete sich die KEM „Traun-Kremstal“. Sie besteht aus den sechs Gemeinden Traun, Ansfelden, Pucking, Neuhofen, Kematen und Piberbach. Unser Motto: Die Kunst der kleinen Schritte. Gemeinsam wollen wir die Energiewende Schritt für Schritt voranbringen und unsere Betriebe und Bürger:innen für den Klimaschutz begeistern. Denn viele Lösungen helfen nicht nur unserem Klima, sie machen unsere Gemeinden auch lebenswerter
und resilienter.
Dr. Heinz Fuchsig ist Arbeits- und Umweltmediziner und Leiter des Referats für Umweltschutz der Ärztekammer Tirol. Im Interview erklärt er, warum Bewegung gut für Gesundheit und Klimaschutz ist, mehr Bewegung keine Zeit kostet, was ihn überrascht, wenn Menschen aktiver werden wollen, und welchen einen Lebenstipp er für ein gesünderes Leben hat.
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DI Franz Angerer ist Geschäftsführer der Öst. Energieagentur. Im Gespräch mit der KEM Traun-Kremstal spricht er darüber, wie der schrittweise Ausstieg aus fossilen Energien gelingt, welche Klimaschutzmaßnahmen sich für Gemeinden und Privathaushalte besonders rasch rechnen – und wie er selbst angesichts der kontroversen Klimadebatte seine „innere Energie“ bewahrt.
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Ab 2027 führt Österreich schrittweise ein neues System für Netznutzungsentgelte ein. Abgerechnet wird nicht mehr allein die Strommenge (kWh), sondern auch die genutzte Leistung (kW). Ziel der E-Control ist es, Leistungsspitzen im Netz zu reduzieren und eine gleichmäßigere Netzauslastung über den Tag zu schaffen.
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Pool & Wasser im Blick
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(Florence Gaub)
Das neue Förderprogramm des Bundes bietet ab 2026 attraktive Zuschüsse für thermische Sanierungen und den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme. Ob Haus, Reihenhaus oder Wohnung – mit bis zu 30 % Kostenersparnis und klar geregeltem Jahresbudget von 360 Millionen Euro können Sie Ihr Zuhause energieeffizienter und zukunftssicher gestalten. Antragstellung ab November 2025 möglich.
Mehr erfahrenUm den eingeschlagenen Kurs Richtung Dekarbonisierung des heimischen Verkehrssystems weiterzuführen, stellt das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) für das Jahr 2025 insgesamt 30 Millionen Euro für die Förderung der Elektromobilität zur Verfügung. Es gibt Förderprogramme für Private, Betriebe und Gemeinden.
Mehr erfahrenAuch 2026 unterstützt der Bund Ihre Photovoltaikanlage mit 160 €/kWp (bis 10 kWp) bzw. 150 €/kWp (über 10 bis 20 kWp) und Ihren Stromspeicher mit 150 €/kWh (bis max. 50 kWh Kapazität). Voraussetzung: Der Antrag muss vor Inbetriebnahme online über das EAG-Förderportal gestellt werden. Sichern Sie sich attraktive Zuschüsse für ein möglichst energieautarkes Zuhause!
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KEM Manager